Schutzschränke für Löschwasser-Entnahmearmaturen

Schutzschrank zum Anschluss an Steigleitung trocken für Löschwasser-Entnahmearmatur zur Löschwasserentnahme durch die Feuerwehr.

Einspeise- und Entnahmeeinrichtungen dienen ausschließlich der Feuerwehr, um im Bedarfsfall Löschwasser an einer Stelle in ein Leitungssystem einzuspeisen und an anderer Stelle zu entnehmen. Durch die Nutzung dieses Leitungssystems (Steigleitung trocken) benötigt die Feuerwehr weniger Aufwand bei der Auslegung von Löschschlauch. Einspeiseeinrichtungen können auch als Not-Einspeisungen für Löschwasserleitungen
eingesetzt werden. Einspeise- und Entnahmeeinrichtungen bzw. die Steigleitung trocken dürfen keine Verbindung mit dem Trinkwassernetz haben. Zur Selbsthilfe von anwesenden Personen sollten zusätzliche Brandschutzeinrichtungen wie Feuerlöscher oder Wandhydranten vorhanden sein.

Bei Gebäuden mit einer Entnahmestelle höher als 65 m über „der Fläche für die Feuerwehr“ ist zusätzlich eine Druckerhöhungsanlage gefordert.

Die Steigleitung muss dabei DN 80 und die Zuleitungen zu den Entnahmestellen DN 50 ausgeführt werden. An den obersten Punkten des Leitungssystems sind Be- und Entlüfter der Druckstufe PN 16 zu installieren. 


Bei Einspeisearmaturen zum Rohrleitungsanschluss von unten (stehende Ausführung) ist zusätzlich an der tiefsten Stelle eine Entleerungsmöglichkeit zu schaffen, die durch unbefugten Zugriff gesichert ist und dessen Ort im Einspeiseschrank anzugeben ist. Die Rohrleitungen müssen in Schächten der Widerstandsklasse von min. F30 verlegt werden oder die Dichtungsmaterialien konstruktiv bzw. durch Werkstoffauswahl entsprechend geschützt sein.


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