Produktmerkmale Der Funk-Glasbruchmelder F.GM ist ein batteriebetriebener, selektiver Geräuschmelder mit besonders niedriger Stromaufnahme. Das Gerät wird zusammen mit der Funk-Kontrollzentrale F.KO eingesetzt. Er zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Batterieüberwachung Funkstreckenüberwachung (Lebenszeichenüberprüfung) Sabotageschalter Extrem niedriger Stromverbrauch, Lebensdauer der Batterie bis zu 3 Jahre zurück zum Seitenbeginn Funktionsweise Das Gerät registriert Geräusche und spricht besonders auf Frequenzen oberhalb 5 kHz an. Diese Frequenzen entstehen bei jeder Art von brechendem Glas. Wird der Glasbruchmelder F.GM durch ein entsprechendes Geräusch aktiviert, wird über den integrierten Funk-Sender ein codiertes, eindeutiges Signal an die Funk-Kontrollzentrale gesendet. Die Ansprechempfindlichkeit des Glasbruchmelders kann mittels Potentiometer eingestellt werden. Gleichzeitig werden damit Störgeräusche unterdrückt und somit Fehlalarme unterbunden. Über die Funk-Kontrollzentrale F.KO wird ein Alarm ausgelöst. Dieser Alarm kann als "Stiller Alarm" weitergeleitet werden oder auch als Alarm mittels Hupe ertönen. zurück zum Seitenbeginn Technische Daten Überwachungsbereich: 10 m2 (Abhängig von Raumgröße, Akustik, Temperatur und Luftfeuchtigkeit) Detektionsfrequenz: Oberhalb 5 kHz Mikrofon: Electret-Kondensator Spannungsversorgung: 9 V Alkalien-Blockbatterie IEC 6LR61 Stromaufnahme in Ruhe: ca. 10 µA Stromaufnahme im Alarmzustand: ca. 30 mA Betriebsumgebungstemperatur: 0 °... +50 °C Lagertemperatur: -20 °...+60 °C Umgebungsfeuchte:0...80 % relative Feuchte, nicht kondensierend Batterieausfallsignal: Meldung an der Funk-Kontrollzentrale (F.KO) Lebenszeichenüberwachung: Meldung an der Funk-Kontrollzentrale (F.KO) Alarmanzeige: LED, rot über Testbrücke schaltbar Sabotageschutz: Alarm bei Öffnen des Gehäuses Batterielebensdauer (ohne Alarm): ca. 2 Jahre Schutzart: IP 20 Abmessungen Höhe: 110 mm, Breite: 63 mm, Tiefe: 25 mm Gewicht: ca. 90 g Farbe: weiß zurück zum Seitenbeginn Montageorte Der Funk-Glasbruchmelder F.GM sollte in der Nähe des zu sichernden Glases und in Blickrichtung auf dieses montiert werden. Es ist nicht empfehlenswert, den F.GM auf derselben Wand zu montieren, auf der sich auch das Überwachungsobjekt befindet. Zwischen dem zu sichernden Objekt und dem Glasbruchmelder sollte Sichtverbindung bestehen. Ungeeignete Montageorte - Nicht hinter Wänden montieren (Vorhänge oder innenliegende Jalousien sollten zum Testen und Einstellen des Melders nicht entfernt werden).
- Räume mit extrem hoher Luftfeuchtigkeit
- Räume, in denen die Umgebungsbedingungen nicht den Technischen Daten entsprechen
Montage Der Funk-Glasbruchmelder F.GM ist für Wandmontage vorgesehen. Entsprechende Schraubdurchbrüche sind im Gehäuse vorhanden (siehe Abb. 1). Vorgehensweise bei der Montage: 1. Lösen Sie die Gehäuseschraube, und entfernen Sie die Gehäusefront (siehe Abb. 2) 2. Öffnen Sie 2 diagonal gegenüberliegende Schraubdurchbrüche (siehe Abb. 1). 3. Befestigen Sie den Melder an der Wand mit zwei Schrauben. 4. Setzen Sie eine 9 V Alkalien-Batterie ein, und verbinden Sie diese mit dem Batterieclip.   zurück zum Seitenbeginn Inbetriebnahme des Systems, Einprogrammierung in die Funk-Kontrollzentrale F.KO Warten Sie nach dem Einsetzen der Batterie ca. 1 Minute, damit sich der Glasbruchmelder stabilisieren kann (Temperaturkompensation). Schließen Sie das Gehäuse des Glasbruchmelders vorübergehend (Schraubenabdeckung nicht aufsetzen). 1 Drücken Sie kurz die Bereichstaste 4 = Einbruch 1 oder 5 = Einbruch 2. Die Bereichslampe Einbruch 1/2 blinkt. 2 Lösen Sie jetzt einen Sabotagealarm durch das Abnehmen des Deckels aus. Die F.KO empfängt den Alarm. Die rote Bereichs-Lampe leuchtet auf. Bei erfolgreicher Einprogrammierung zeigt das Display die Sensor-Nummer und nach einigen Sekunden die empfangene Signalstärke (0010 = sehr gut ...0003 = gut, 0002/0001 = kritisch). Blinkt die Bereichs-LED weiterhin, so befindet sich der Melder außerhalb der Reichweite oder es wurde kein Alarm ausgelöst. Öffnen Sie dann das Meldergehäuse nochmals, um einen Sabotage-Alarm auszulösen. Reagiert die F.KO nicht, sind Sie außer halb der Reichweite oder es liegt ein technischer Defekt vor. Nachdem das Display und die Programmierlampe erloschen sind (Einprogrammierung war erfolgreich), kann die F.KO scharfgestellt werden. Durch einen Probealarm ist die korrekte Installation zu überprüfen. Bitte beachten Sie die Montage- und Bedienungsanleitung der F.KO-Zentrale. Stellen Sie nun den Alarmpegel ein.  Einstellen des Alarmpegels (Ausschluss von Fehlalarmen durch Umgebungsgeräusche) Stellen Sie mit Hilfe eines Geräuschsimulators die Empfindlichkeitseinstellung "Range" so ein, dass der Glasbruchmelder gerade anspricht (Einstellelemente siehe Abb. 3). Besitzen Sie keinen Geräuschsimulator, so können Sie das notwendige Schallsignal durch Anschlagen eines Trinkglases mit einem Metallgegenstand erzeugen. Eine höher als erforderlich eingestellte Empfindlichkeit führt zu einem überhöhten Fehlalarmrisiko. Der Effekt anderer vorhandener Geräusche kann über die mit "Empfindlichkeits-LED" markierte LED angezeigt werden. Stecken Sie dazu die Brücke "Norm/Test" in die Testposition (siehe Abb. 3). Prüfen Sie nun, ob Telefonklingeln oder auch eine Haustürklingel oder andere ähnliche Geräusche durch die Empfindlichkeits-LED angezeigt werden. Ist dies der Fall, reduzieren Sie die Empfindlichkeit des Glasbruchmelders durch Drehen des "Range"-Potientometers gegen den Uhrzeigersinn. Stecken Sie die Brücke "Norm/Test" zurück in die Norm-Position. Prüfen Sie anschließend nochmals mit einem Glasbruchsimulator (oder einem Glas), ob der Überwachungsbereich bis zu der zu sichernden Glasscheibe reicht. Prüfen Sie, ob im Falle einer Alarmauslösung die Alarm-LED für ca. 2 Sek. leuchtet und an der Funk-Kontrollzentrale (F.KO) der entsprechende Bereich Einbruch 1/2 angesprochen hat (F.KO muss "Scharf" geschaltet sein). Hinweis: Vergessen Sie nicht, die Brücke "Norm/Test" wieder auf die Normalposition zu stecken, andernfalls erhöht sich die Stromaufnahme des Glasbruchmelders, was zu einer kürzeren Lebensdauer der Batterie führt. Schließen des Gehäuses Sind alle Einstellungen durchgeführt, dann setzen Sie die Gehäusefront mit dem Grill über das Mikrofon; drehen Sie die Schraube wieder ein, und verdecken Sie die Schrauböffnung mit der beiliegenden Plastikkappe (Abb. 2). Täuschungsalarme Trotz Täuschungsalarmlogik können Glasbruchmelder unter ungünstigen Bedingungen Alarme ausläsen. Geräusche durch brechendes Geschirr, klirrende Schlüssel etc. können Alarme auslösen. Ebenso kann eine höher als erforderlich eingestellte Empfindlichkeit zu einem erhöhten Fehlalarmrisiko führen. Bitte beachten Sie diese Umstände bei der Auswahl des Montageorts. zurück zum Seitenbeginn Alarmmeldung Der Glasbruchmelder besitzt eine Alarmlampe unter dem Mikrofonschutzgitter (links oben). Diese Lampe leuchtet bei Alarm. Eine Testlampe ist im Innern des Melders und nur mit gesteckter Testbrücke aktiv. Dazu muss der Frontdeckel abgenommen sein. Batterie- und Funkstreckenüberwachung werden per Funk an die Funk-Kontrollzentrale übertragen. Im Alarmfall Wenn ein Alarm gemeldet wird, gehen Sie bitte wie folgt vor: Stellen Sie fest, welcher Gefahrenmelder den Alarm meldet. Untersuchen Sie den Grund der Alarmmeldung, und leiten Sie gegebenenfalls Maßnahmen ein. Grundsätzlich gilt: Retten Sie Menschenleben vor Sachgütern! Einbruch: Für den Fall eines Einbruchalarms sollten Sie Ihre Vorgehensweise im voraus geplant haben. Informieren Sie sich diesbezüglich bei Ihrer örtlichen Polizeiberatungsstelle. Begeben Sie sich jedoch nicht in Gefahr. Der laute Warnton der Zentrale, sowie evtl. eingesetzte Zusatzhupen (Funk-Steuermodul, F.ST) haben eine sehr große abschreckende Wirkung auf Einbrecher. Die Alarme können an der Funk-Kontrollzentrale F.KO quittiert werden. Störungen Folgende Störsignale werden an der F.KO angezeigt: - Erreichen der unteren Batterieschwelle
- Funkstreckenstörung
zurück zum Seitenbeginn Wartung und Pflege Der Funk-Glasbruchmelder ist wartungsfrei. Wir empfehlen, die Batterien alle zwei Jahre auszutauschen. Ein notwendiger Batteriewechsel wird auch durch die Funk-Kontrollzentrale angezeigt. Eine neue Batterie ist mit der korrekten Polarität einzulegen und mit dem Anschlussclip anzuschließen. - Reinigen Sie den Glasbruchmelder bei starker Verschmutzung mit einem feuchten Tuch. Schrauben Sie dazu den Frontdeckel ab, und reinigen Sie diesen.
- Testen Sie die Funktion des Melders in regelmäßigen Abständen durch Anschlagen eines Glases (direkt vor dem Melder).
- In Zweifelsfällen lassen Sie den Melder durch Ihren Fachinstallateur überprüfen.
zurück zum Seitenbeginn Sicherheitshinweise - Die Installation ist von Elektrofachkräften durchzuführen.
- Der Glasbruchmelder darf nicht mit Farbe überstrichen werden
- Glasbruchmelder verhindern keinen Glasbruch, sie ermöglichen jedoch eine sofortige Meldung. Bei Alarm ist der Schadensort aufzusuchen, und geeignete Maßnahmen sind zu treffen (siehe "Im Alarmfall!").
- Der Glasbruchmelder arbeitet nur mit einer funktionstüchtigen, korrekt eingelegten und angeschlossenen Batterie.
- Wiederaufladbare Batterien (Akkus) oder Netzgeräte dürfen nicht verwendet werden. Sie können Funktionsstörungen oder vorzeitigen Ausfall des Geräts hervorrufen.
- Der Glasbruchmelder überwacht einen bestimmten Bereich im Umfeld seines Montageortes und nicht unbedingt andere Zimmer oder andere Stockwerke (siehe auch: "Montageorte"). Installieren Sie daher ausreichend viele Glasbruchmelder, um optimalen Schutz zu gewährleisten
- Ein Alarm durch Glasbruch sollte im gesamten Wohnbereich zu hären sein. Installieren Sie gegebenenfalls zusätzliche Signalquellen, z.B. eine externe Hupe. Dazu kann das Funk-Steuermodul zur Ansteuerung eingesetzt werden.
- Reichweite der Funkübertragung: Die Reichweite der Funkübertragung ist von vielen Faktoren, wie z. B. der Bauweise, Wand- und Deckenstärke, abhängig. Basierend auf typischen Bedingungen, ist die Reichweite auf ein großes Einfamilienhaus ausgelegt.
- Funk-Störquellen: Die Geräte sind gegenüber Funktelefonen und anderen Störquellen unempfindlich. Jeder Gefahrenmelder weist eine spezifische, eindeutige Kennung auf.
- Alarmsysteme in der Nachbarschaft können keine Fehlalarme ausläsen.
zurück zum Seitenbeginn Herstellergarantie Für unsere Geräte leisten wir 1 Jahr Gewähr - unbeschadet der Ansprüche des Endabnehmers aus Kaufvertrag gegenüber dem Händler - wie folgt: Unsere Gewährleistung umfasst nach unserer Wahl die Nachbesserung oder Neulieferung eines Gerätes, wenn die Funktionsfähigkeit eines Gerätes aufgrund nachweisbarer Material- oder Fertigungsfehler beeinträchtigt oder nicht gegeben ist. Folgeschäden sind von der Herstellergarantie ausgeschlossen. Die Anspruchsfrist richtet sich nach unseren allgemeinen Verkaufs- und Geschäftsbedingungen. Die Einhaltung der Anspruchsfrist ist durch Nachweis des Kaufdatums mittels beigefügter Rechnung, Lieferschein oder anderer Unterlagen zu belegen. Der Käufer trägt die Transportkosten. Werden an dem Gerät Veränderungen vorgenommen, die hier nicht beschrieben sind oder wird dieses demontiert, erlischt der Gewährleistungsanspruch. Haftungsausschluss Die Produkte sind Qualitätsprodukte "Made in Germany", die im Normalfall zuverlässig und sicher arbeiten. Trotzdem müssen Hersteller und Händler jegliche Haftung für Schäden, Folgeschäden oder Schadenersatzansprüche ausschließen, die sich aus einem Versagen des Systems ergeben. Diese Druckschrift entspricht dem technischen Stand des mitgelieferten Gerätes. Geräte mit einem anderen Fertigungszeitpunkt können Änderungen aufweisen. zurück zum Seitenbeginn
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