Produktmerkmale - Batteriebetriebener Temperaturwächter zur schnellen Erkennung von offenen Bränden.
- Testknopf zur manuellen Funktionsprüfung und automatischer Funktionsselbsttest.
- Optische und akustische Alarmmeldung (Warnton ca. 85 dB(A)).
- Batterie-leer, Störungs- und Ausfallmeldung mittels Leuchtdiode und kurzem Signalton.
- Einfache Montage ohne Kabelverlegung.
- Batteriefachkontrolle; ist im Temperaturwächter keine Batterie eingelegt, lässt er sich nicht im Sockel arretieren.
- Möglichkeit zum Funk-Systembetrieb durch Einsatz eines Funk-Sendemoduls (F.SEM). Das Funk-Sendemodul ermöglicht die Weiterleitung von Alarm- und Störungsmeldungen an eine Funk-Alarmeinheit (F.AL) oder/ und eine Funk-Kontrollzentrale (F.KO) (als Zubehör erhältlich).
- Möglichkeit zum Schalten externer Signalmittel etc. durch ein Relaismodul (als Zubehör erhältlich).
Funktionsweise Der Temperaturwächter erkennt und meldet frühzeitig offene Brände. Er reagiert auf eine Temperaturerhöhung der Umgebung. Ein Halbleiterelement in der Messkammer erfasst die Temperaturänderung. Die Temperaturänderung wird als eine Widerstandsänderung erfasst, elektronisch ausgewertet und löst dann die entsprechenden Warnsignale aus. Technische Daten Messprinzip: Widerstandsänderung/Halbleiter Temperaturfühler Ansprechschwelle: Anstieg der Raumtemperatur über 57 °C Spannungsversorgung: 9 V Blockbatterie Stromaufnahme in Ruhe: < 16 µA Stromaufnahme im Alarmzustand: ca. 30 mA Betriebsumgebungstemperatur: +5…+65 °C Lagertemperatur: +5…+65 °C Umgebungsfeuchte: 0…80% relative Feuchte, nicht kondensierend empfohlener Batterietyp: Blockbatterie IEC 6F22, 9 V Batterieausfallsignal: akustisch, 1 Signal/Minute, ca. 30 Tage Sensordefektsignal: LED-Puls und verzögertes Beep Einzelanzeige: LED, rot akustischer Alarm: ca. 85 dB(A) (1 m) Batterielebensdauer (ohne Alarm): ca. 2 Jahre (bei Typ > 300 mAh) Schutzart: IP 20 Gehäuse: Kunststoff, Farbe RAL 9010 Abmessungen: Höhe: 73 mm, Durchmesser: 80 mm Gewicht: ca. 150 g Überwachungsfläche: ca. 25 m2 Montageort: Decke zurück zum Seitenbeginn Inbetriebnahme des Systems Bitte installieren Sie den Temperaturwächter nach folgenden Schritten: - Den Temperaturwächter (Abb. 1, B) durch Drehen nach links aus dem Sockel (A) nehmen.
- Den Sockel mit dem beiliegenden Montagematerial an die Decke montieren (Maße siehe Abb. 2).
- 9-V-Blockbatterie mit dem Batterieanschluss (4) verbinden und in den Batteriehalter (1) stecken.
- Den Temperaturwächter ohne Gewaltanwendung in den Sockel führen und nach rechts drehen, bis er einrastet.
Achtung: Sollte die Batterie nicht eingesetzt sein, lässt sich der Temperaturwächter nicht arretieren. - Abschließend die Funktion des Temperaturwächters mit dem Testknopf (3) prüfen. Ertönt der Warnton, arbeitet der Temperaturwächter korrekt. Ertönt kein Warnton, überprüfen Sie die Batterie bzw. tauschen diese gegen eine neue aus.
 Einbau und Anschluss eines Relaismoduls Mit einem Relaismodul, welches als Zubehör erhältlich ist, können Sie externe Signalmittel mit eigener Stromversorgung wie Hupen oder Warnleuchten anschließen (1 potentialfreier Schließer max. 1A/3 V DC). Achtung! Bei Anschluss eines induktiven Signalmittels muss eine Freilaufdiode (Typ 1N4007) mit in den Schaltkreis einbezogen werden. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Fachhändler. Vorgehensweise: - Den Temperaturwächter (Abb.1, B) durch Drehen nach links aus dem Sockel (A) nehmen.
- Benötigte Kabeleinführungen herausbrechen.
- Verbindungsleitungen verlegen und die Enden durch die herausgebrochene Öffnung in den Sockel führen. Auf genügend freie Leitungslänge im Sockel achten, damit das Relaismodul am Temperaturwächter bequem aufgesteckt und abgezogen werden kann (min. etwa 10 cm).
- Zweidrahtleitung durch die vorgesehene Zugentlastungs-Öse führen (Abb. 3) und anschließend gemäß Anschluss-Schema mit Relaismodul verbinden. Danach das Relaismodul in den dafür vorgesehenen Steckplatz vorsichtig einsetzen (Abb. 4).
- 9-V-Blockbatterie mit dem Batterieanschluss (Abb. 1, 4) verbinden und in den Batteriehalter (Abb. 1, 1) stecken.
- Den Wasserwächter ohne Gewaltanwendung in den Sockel führen und nach rechts drehen, bis er einrastet. Achtung: Sollte die Batterie nicht eingesetzt sein, lässt sich der Wasserwächter nicht arretieren. Bitte achten Sie darauf, dass die beiden Sensorkabel nicht eingeklemmt sind.
- Abschließend die Funktion des Wasserwächters mit dem Testknopf prüfen (Abb. 1, 3).
 Montage des Relais- und Funk-Sendemoduls (Zubehör) Den Temperaturwächter durch Drehen nach links aus dem Sockel nehmen. Das entsprechende Modul seitlich anfassen und in den dafür vorgesehenen Steckplatz einsetzen (Abb. 4).  zurück zum Seitenbeginn Montageorte - Der Temperaturwächter wird an der Decke – Deckenmitte – montiert
- Raumhöhe maximal 4 m.
- Überwachungsfläche max. 25 m2, d.h. Montage in jedem Zimmer, Flure bzw. Etagen.
- Montage dort, wo Rauch, Dampf und Staub den Einsatz von Rauchwächtern verhindert, z. B. Küchen, Werkstätten.
Ungeeignete Montageorte - Im Nahbereich von Backöfen und Herden.
- Standorte wo Wasserdampf, Sonneneinstrahlung oder andere Wärmequellen die Umgebungsluft stark aufheizen.
- Standorte, an denen die Umgebungsbedingungen nicht den technischen Daten entsprechen.
Täuschungsalarme Trotz Täuschungsalarmlogik können Temperaturwächter unter ungünstigen Bedingungen Alarme auslösen. Bitte beachten Sie diese Umstände bei der Auswahl des Montageorts. Sollte der Temperaturwächter wiederholte Täuschungsalarme auslösen, platzieren Sie ihn bitte an einem alternativen Ort. Betriebs- und Warnsignale Der Temperaturwächter prüft alle 8 Sekunden die Temperatur. Steigt die Temperatur plötzlich über 57 °C an, so misst das Gerät in den nachfolgenden drei Zyklen, ob die Temperatur weiterhin über 57 °C liegt. Anschließend werden nochmals 3 Messungen ohne Verzögerung durchgeführt und danach Alarm ausgelöst. Wenn die Messkammer nach einem Alarm wieder auf normale Zimmertemperatur zurückgegangen ist, setzt sich der Temperaturwächter innerhalb von 30 s automatisch in den Bereitschaftszustand zurück. Signal Bedeutung  zurück zum Seitenbeginn Im Alarmfall Treffen Sie sofort geeignete Maßnahmen, die Ihr Leben und das anderer Personen schützen! - Schließen Sie nach Möglichkeit alle Fenster und Türen.
- Bewegen Sie sich möglichst nah über dem Boden, damit Sie nicht den Brandgasen ausgesetzt sind.
- Begeben Sie sich nach draußen und kontrollieren Sie, ob alle Bewohner die Wohnung/das Haus verlassen haben.
- Leiten Sie entsprechende Maßnahmen (z.B. Notruf) ein.
- Zur Bekämpfung kleinerer Brände eignet sich meistens Wasser.
- Benutzen Sie auf keinen Fall Wasser bei brennendem Fett oder Öl sowie bei brennenden Elektrogeräten. Hier sollten Sie eine Löschdecke zur Hand haben.
- Rufen Sie im Zweifel immer die Feuerwehr und geben Ihre exakte Anschrift, eine Beschreibung des Brandes sowie eine Angabe zu Verletzten an.
- Sorgen Sie für freie Anfahrtswege.
Sicherheitshinweise - Der laute Warnton kann das Gehör schädigen. Wir empfehlen Ihnen, bei der Durchführung des manuellen Tests einen Mindestabstand von 40 cm zwischen Temperaturwächter und Ohr einzuhalten sowie den Test nicht länger als 10 Sekunden ablaufen zu lassen.
- Bei Gehörlosen ist ein Warnlicht oder ein Rüttelkissen zu installieren. Diese können von einem Temperaturwächter mit Relais- oder Funkmodul angesteuert werden.
- Temperaturwächter löschen keinen Brand. Bei Alarm ist der Brandherd aufzusuchen und gegebenenfalls die Feuerwehr zu alarmieren (siehe „Im Alarmfall").
- Der Temperaturwächter arbeitet nur mit einer funktionstüchtigen, korrekt eingelegten Batterie. Wiederaufladbare Batterien (Akkus) oder Netzgeräte dürfen nicht verwendet werden, sie können Funktionsstörungen oder vorzeitigen Ausfall des Geräts hervorrufen.
- Der Temperaturwächter überwacht einen bestimmten Bereich im Umfeld seines Montageortes und nicht unbedingt andere Zimmer oder andere Stockwerke (siehe auch: „Auswahl des Montageortes"). Installieren Sie daher ausreichend viele Temperaturwächter, um optimalen Schutz zu gewährleisten.
- Der Temperaturwächter sollte im gesamten Wohnbereich zu hören sein. Installieren Sie gegebenenfalls zusätzliche Signalquellen, z.B. eine Hupe, Menschen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss werden von dem Signalton möglicherweise nicht alarmiert.
- Besser und früher erkennen Rauchmelder einen Brand in der Entstehungsphase. Deshalb sollte der Temperaturwächter dort eingesetzt werden, wo ständig Störsignale wie Rauch, Dampf oder Staub (z. B. Mehlstaub, Kalkstaub etc.) auftreten, die einen Rauchmelder täuschen können.
- Temperaturwächter melden nicht die Rauchgefahr und schützen nicht vor dem Erstickungstod oder Rauchvergiftung. Bevor der Temperaturwächter einen Alarm auslöst, können bereits tödliche Rauchkonzentrationen im Raum entstanden sein!
zurück zum Seitenbeginn Wartung und Pflege Um die Funktionssicherheit des Temperaturwächters zu erhalten, beachten Sie bitte folgende Punkte: Wenn der Temperaturwächter sich im Minutentakt mit kurzen Signaltönen und gleichzeitigem Blinken der Leuchtdiode meldet, ist die Batterie auszutauschen. Verwenden Sie nur 9-V-Blockbatterien; nach IEC 6F22. Achtung! - Keine Akkus verwenden.
- Batterie nicht im Alarmzustand wechseln.
Monatlich - Drücken Sie den Testknopf;
– ertönt der Warnton, arbeitet der Temperaturwächter korrekt – ertönt der Warnton nicht, prüfen Sie bitte die Batterie; bleibt der Test weiterhin negativ, muss der Temperaturwächter ausgetauscht werden. zurück zum Seitenbeginn Herstellergarantie Für unsere Geräte leisten wir 2 Jahre Gewähr – unbeschadet der Ansprüche des Endabnehmers aus Kaufvertrag gegenüber dem Händler – wie folgt: - Unsere Gewährleistung umfasst nach unserer Wahl die Nachbesserung oder Neulieferung eines Gerätes, wenn die Funktionsfähigkeit eines Gerätes aufgrund nachweisbarer Material- oder Fertigungsfehler beeinträchtigt oder nicht gegeben ist. Jegliche Folgeschäden sind von der Herstellergarantie ausgeschlossen.
- Die Anspruchsfrist richtet sich nach unseren allgemeinen Verkaufs- und Geschäftsbedingungen. Die Einhaltung der Anspruchsfrist ist durch Nachweis des Kaufdatums mittels beigefügter Rechnung, Lieferschein oder anderen Unterlagen zu belegen.
- Der Käufer trägt die Transportkosten.
- Werden an dem Temperaturwächter Veränderungen vorgenommen, die hier nicht beschrieben sind, oder wird dieser demontiert, erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Haftungsausschluss Dieses Produkt ist ein Qualitätsprodukt „Made in Germany", das im Normalfall zuverlässig und sicher arbeitet. Trotzdem müssen Hersteller und Händler jegliche Haftung für Schäden, Folgeschäden oder Schadenersatzansprüche ausschließen, die sich aus einem Versagen des Systems ergeben. Diese Druckschrift entspricht dem technischen Stand des mitgelieferten Gerätes. Geräte mit einem anderen Fertigungszeitpunkt können Änderungen aufweisen. |